Tipps zur Überwindung des Stimmungstiefs

Darüber hinaus können Sie selbst viel zur Überwindung Ihres Stimmungstiefs beitragen. Wichtig ist, dass Sie etwas wählen, das Ihnen guttut. Stecken Sie sich kleine Ziele und setzen Sie sich nicht unter Druck.

Hier ein paar Tipps:

Wieder aktiv werden

Sobald es Ihnen etwas besser geht, können Sie sich durch einfache Beschäftigungen, die Ihnen leicht von der Hand gehen, etwas ablenken. Auch alltägliche Tätigkeiten, wie einkaufen gehen, können Ihnen helfen, wieder in Ihren gewohnten Lebensrhythmus zurückzufinden.

Körperliche Bewegung wirkt positiv

Gehen Sie öfter mal raus. Ein Spaziergang oder eine kleine Radtour an der frischen Luft tun Körper und Seele gut. Verabreden Sie sich mit Freunden, dann fällt es leichter, vom Sofa
runterzukommen. Mögen Sie Tiere? Dann gehen Sie doch mal beim Gassigehen mit dem Nachbarn mit – Hundebesitzer müssen bei jedem Wetter raus.

Sich an kleinen Dingen erfreuen

Gönnen Sie sich täglich etwas, das Ihnen Freude bereitet: Schenken Sie sich ein paar Blumen, einen Friseurbesuch oder genießen Sie Ihre Lieblingsmusik bei einer Tasse Kaffee
oder Tee. Alles ist erlaubt, solange Sie es gerne machen. Sie werden merken, dass diese kleinen Schritte Ihnen zunehmend guttun.

Familie und Freunde

Beziehen Sie Ihre Familie und Freunde wieder mit ein – wenden Sie sich nicht ab. Wenn Sie offen mit Ihren Problemen umgehen, kann das helfen, Ihre Gefühlslage und Sorgen
besser zu verstehen.

Nicht den Mut verlieren

Egal mit welchem Therapieansatz Sie gegen Ihre depressive Verstimmung angehen – denken Sie immer daran, dass Sie damit nicht alleine sind. Nehmen Sie Hilfe an – es gibt zahlreiche Wege, wieder positiver empfinden und aktiver am Leben teilnehmen zu können. 
Und gönnen Sie sich etwas Zeit. Es dauert nun mal einige Wochen, bis der Stoffwechsel im Gehirn wieder ausgeglichen ist. Auch kann es immer wieder Stimmungsschwankungen
geben. Aber verlieren Sie nicht den Mut, es wird Ihnen Stück für Stück besser gehen.