Was ist eine depressive Verstimmung?

Eine Definition

Der Begriff depressive Verstimmung ist eine Bezeichnung für leichte bis mittelschwere Depressionen. Typische Symptome einer depressiven Verstimmung sind Niedergeschlagenheit, Lustlosigkeit und (schnelle) Erschöpfung. Dabei darf nicht jede gedrückte Stimmung gleich für eine depressive Verstimmung gehalten werden. Temporäre Stimmungstiefs sind eine allgemein menschliche Erfahrung. Meist – jedoch nicht immer – lassen sie sich auf einen konkreten Anlass zurückführen.

Je nach Art des Anlasses – etwa der Tod eines nahen Menschen oder eine Scheidung – kann diese gedrückte Stimmung dann durchaus einige Zeit anhalten. Doch normalerweise ist ein Mensch auch in dieser Phase in der Lage, zumindest kurzfristig Freude zu empfinden. Jemand, der unter einer depressiven Verstimmung leidet, ist demgegenüber hierzu gänzlich unfähig. Kann jemand über einen Zeitraum von mindestens 2 Wochen keine Freude empfinden, so spricht man von einer depressiven Verstimmung.

Dies kann erhebliche Folgen haben. Häufig zieht sich der Betroffene aus dem sozialen Umfeld zurück. Die Folge ist eine zunehmende Einsamkeit, die sich zusätzlich negativ auf die Gemütslage auswirkt. Hinzukommen können körperliche Beschwerden, die keine organische Grundlage haben. Zu nennen sind etwa Kopfschmerzen oder Magen-Darm-Beschwerden.

Die grün-gelb-rote-Spirale, die Sie unten sehen, verdeutlicht, dass sich der Schweregrad der depressiven Verstimmung unterscheiden lässt: Es gibt leichte, mittlere und schwere Formen der depressiven Verstimmung.

Typische Symptome bei einer seelischen Verstimmung