Ursachen für den Stimmungswechsel

Häufig ist eine solche Entwicklung schleichend. Oft sind uns aber auch konkrete „Auslöser” für den Stimmungswechsel bewusst:

  • konkrete Sorgen um Angehörige
  • ein anstehender Ortswechsel
  • eine Phase hoher Belastung am Arbeitsplatz
  • ein Konflikt mit dem Lebenspartner
  • ein Wechsel des Freundeskreises
  • eine Erkrankung
  • die Sorge um den Verlust des Arbeitsplatzes

Solche Ereignisse oder Veränderungen können uns belasten und normalerweise kommen wir damit gut klar. Es kann aber auch sein, dass wir gar nicht mehr verstehen, warum uns das so stark belastet. Heute weiß man, dass für das Erleben ganz alltäglicher Empfindungen bestimmte chemische Botenstoffe im Gehirn vorhanden sein müssen. Diese Stoffe übermitteln Informationen zwischen den Nervenzellen. In der Umgangssprache spricht man oftmals auch von den „Glückshormonen”.

Das Gleichgewicht dieser Stoffe im Gehirn ist für unsere Stimmungslage verantwortlich. Wenn dieses Gleichgewicht aus dem Lot geraten ist, sinken Laune und Leistungsfähigkeit. Medikamente gegen depressive Verstimmungen sorgen dafür, dass dieses innere Gleichgewicht wieder hergestellt wird.

Dabei geht es nicht darum, dass ein bestimmter „Glücksbotenstoff” zugeführt wird. Diese Medikamente helfen dem Körper seine Funktion, die Stoffwechselregulation, wieder aufzunehmen.

Wann sollten Sie konkret handeln?

„Ich fühle mich krank und leer, obwohl rein körperlich kein Grund dafür da ist“

Wann sollten Sie konkret handeln?

„Ich kann mich zu nichts mehr aufraffen“

Wann sollten Sie konkret handeln?

„Jede Entscheidung fällt mir schwer“

Wann sollten Sie konkret handeln?

„Ich habe zu nichts mehr Lust“

Wann sollten Sie konkret handeln?

„Ich kann mich über nichts mehr freuen“

Wann sollten Sie konkret handeln?

„Ich habe an nichts mehr Interesse“