Seele und Körper im Gleichgewicht

Stress als Risikofaktor

Das tägliche Auf und Ab in unserem Leben erzeugt Gefühlsschwankungen.

Unsere schwankenden Gefühle sind Teil des menschlichen Verarbeitungsprozesses und helfen uns im Umgang mit alltäglichen Erfahrungen und Erlebnissen in unserem Leben. Nur wenigen gelingt es, auch an schlechten Tagen immer gute Laune zu haben oder mit Freude durchs Leben zu gehen.

Im Gegenteil, wir erleben Phasen und Situationen, in denen wir oft auch bei unwichtigen Dingen gereizt oder in wichtigen Momenten lustlos reagieren.

Lebenssituationen beziehungsweise Lebensabschnitte mit zu viel Stress, Überlastung am Arbeitsplatz oder privaten Problemen können ein Stimmungstief auslösen.

Halten Belastungen und Zustände über längere Zeiträume an oder befürchtet man auch in einem Stimmungshoch schon das nächste Tief, besteht die Möglichkeit, dass sich eine depressive Verstimmung entwickelt hat.

Oft ist das Sichanvertrauen in diesen Situationen eine erste Hilfe. Freunde, Verwandte, den Hausarzt oder den Apotheker kann man oft schnell und unverbindlich um Rat fragen.

Wussten Sie, dass depressive Verstimmungszustände die am meisten verbreitete und häufigste seelische Erkrankung sind? Schon heute weiß man, dass ca. jeder sechste in Deutschland davon betroffen ist.

Aktuelle Untersuchungen schätzen, dass durch steigende Belastungen im Alltag dieser Trend noch deutlich ansteigen wird.

Es ist von Vorteil, schon früh etwas gegen eine depressive Verstimmung zu unternehmen. Achten Sie auf die Signale und Botschaften von Körper und Seele. Machen Sie den wichtigsten Schritt und informieren Sie sich schon bei ersten Anzeichen.