Schweregrad einer Depression

Leicht, mittelschwer, schwer

Bei der Depression werden drei Schweregrade unterschieden: leicht, mittelschwer und schwer. Bei einer leichten Depression ist der Betroffene belastet, kann aber dennoch seinem gewöhnlichen Alltag nachgehen. Bei einer mittelschweren Depression ist die Fähigkeit des Betroffenen, seinem Alltag im Beruf und privat nachzugehen, demgegenüber bereits deutlich eingeschränkt. Die Folge sind Schwierigkeiten im Beruf und ein Rückzug von Familie und Freunden. Menschen mit schwerer Depression sind oft nicht mehr in der Lage, für sich selbst zu sorgen. Oft bleiben sie die ganze Zeit im Bett, vernachlässigen die Körperpflege und nehmen zu wenig Nahrung zu sich. Im schlimmsten Fall kommen dann auch noch Wahnvorstellungen hinzu. Diese betreffen teils krankhafte Angstzustände, teils übertriebene Schuldgefühle.

Die Hauptsymptome einer Depression sind:

  • eine depressive oder gedrückte Stimmung
  • Interessenverlust und Freudlosigkeit
  • gesteigerte Ermüdbarkeit, Antriebsmangel

Nebensymptome einer Depression sind:

  • Appetitlosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsschwäche, Aufmerksamkeitsstörung
  • verringertes Selbstwertgefühl/Selbstvertrauen
  • Gefühle von Schuld und Wertlosigkeit
  • pessimistische Zukunftserwartungen
  • Selbstmordgedanken