Das Tief im Sommerhoch

Karlsruhe, den 12.05.2004. Sommer: Sonne, Himbeereis und Cappucino – so schmeckt das Leben! Wenn sich die Straßencafés wieder füllen, möchten wir mittendrin dabei sein, flirten, lachen und genießen. Den Grund dieser kollektiven Leichtigkeit des Seins können Mediziner - wie unromantisch - ganz einfach erklären: Sonnenstrahlen wecken das körpereigene "Glückshormon" Serotonin aus dem Winterschlaf. Das sorgt für Lebensfreude und lässt das Flirtbarometer in die Höhe schnellen. Leider funktioniert der biochemische Sonnen-Kick nicht bei den rund sechs bis acht Millionen Menschen in Deutschland, die unter depressiven Erkrankungen leiden.

Dr. Michael Berner, Psychiater an der Universitätsklinik Freiburg/Breisgau bestätigt diese Empfindungen: "Das aufblühende Leben im Umfeld des depressiv Verstimmten und das Unverständnis seiner Umgebung macht den Patienten stark zu schaffen. Sie fühlen sich in ihrer Verstimmung zurück gelassen, während alle anderen das Leben genießen." Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass Experten neben der Weihnachtszeit auch im Frühjahr einen Anstieg der Selbstmordrate erkannt haben.

Depressive Verstimmungen nicht schicksalhaft hinnehmen!

Depressive Verstimmungen sind beileibe kein seltenes Leiden. Eine repräsentative Befragung des EMNID-Instituts (2002) zeigt: Von den 2.224 Befragten gab knapp ein Viertel an, von Symptomen der Depression mittelmäßig bis stark betroffen zu sein. Der größte Teil, nämlich 16,5 Prozent litt an leichten depressiven Verstimmungen; 7,5 Prozent fühlten sich mittelgradig und 6,5 Prozent sogar schwer durch Depressionen belastet. Man weiß heute, dass etwa 20 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal im Leben eine depressive Störung durchstehen müssen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt die sozio-ökonomischen Auswirkungen depressiver Erkrankungen sogar deutlich höher ein als die anderer "Volksleiden" wie Diabetes mellitus, Rheuma oder Herz-Kreislauferkrankungen. Als die EMNID-Studie nach den Behandlungswünschen fragte, äußerte fast die Hälfte aller Betroffenen den Wunsch nach "etwas Pflanzlichem". Dr. Berner: "Die hohe Akzeptanz pflanzlicher Arzneimittel unterstreicht deren gute Eignung zur Behandlung der leichten bis mittelgradigen depressiven Verstimmung. Insbesondere hoch dosierte, standardisierte Johanniskrautextrakte kommen hier in Frage." Gleichzeitig bedauert Dr. Berner, dass rund ein Drittel aller Befragen jegliche Behandlung ablehnten. "Hier zeigt sich, wie wichtig Aufklärung ist. Depressive Verstimmungen sind heute gut behandelbar, eine Strategie des Nichtstuns wäre grundfalsch," so der Experte.

So wirkt Johanniskraut-Extrakt auf die Botenstoffe im Gehirn

Beim depressiv verstimmten Menschen ist der Nervenstoffwechsel im Gehirn aus dem Gleichgewicht geraten. Wichtige Botenstoffe, so genannte Neurotransmitter, die zum Signalaustausch zwischen den Nervenzellen dringend benötigt werden, stehen nicht mehr in ausreichender Menge zur Verfügung. Hierzu gehört neben den Botenstoffen Dopamin und Noradrenalin auch das Glückshormon Serotonin. Die Folge des Mangels ist beim Betroffenen ein Verarmen des Gefühlsleben und der Empfindungen. Hoch dosierter Johanniskraut-Spezialextrakt aus der Apotheke greift direkt in den entgleisten Nervenstoffwechsel ein, um das Ungleichgewicht im Gehirn zu korrigieren und das Leiden direkt am Entstehungsort zu beheben. Arzneimittel aus Johanniskraut, die aus qualitätsgeprüften, hochwertigen Pflanzen hergestellt werden, sind gut verträglich, machen nicht müde und nicht abhängig. Aber man braucht ein bisschen Geduld. Meist dauert es etwa zwei bis drei Wochen, bis man die Wirkung spürt. Jetzt ist es wichtig durchzuhalten und das Mittel weiter zu nehmen, dann steht dem "Sommer-Feeling" nichts mehr im Wege.

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