Sabal und Brennnessel - Geschichte
Sabal stammt aus Amerika
Die Sägepalme (Sabal) wächst nur an den
Südküsten Nordamerikas
Die Sägepalme, auch Sabalpflanze oder kurz Sabal genannt (wiss.: Serenoa repens oder Sabal serrulata), ist in der Küstenregion des Südostens der Vereinigten Staaten beheimatet - von South Carolina über Florida bis Mississippi. Der Gattungsname Serenoa leitet sich von dem amerikanischen Botaniker Sereno Watson (1826-1982) ab.
Im Gegensatz zur Brennnessel wird Sabal erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts als Arzneimittel genutzt. Dazu wird aus den reifen, getrockneten Sägepalmfrüchten ein Dickextrakt hergestellt. Vor allem in Kombination mit Brennnessel-Extrakt helfen sie bei Beschwerden einer vergrößerten Prostata, wie häufigem Harndrang.
Brennnessel – Unkraut und Heilpflanze
Brennnesseln sind weit verbreitet
Die Brennnessel (Urtica) ist weltweit verbreitet und blickt sowohl als Lebensmittel wie als Heilpflanze auf eine lange Geschichte zurück. Bereits der griechische Arzt Dioskurides (1. Jh. n. C.) behandelte mit der Brennnessel die gleichen Krankheiten, bei denen sie noch heute angewandt wird. Und auch die mittelalterlichen Gelehrten, wie Paracelsus, Fuchs oder Hildegard von Bingen, rühmten die Pflanze für ihre heilende Wirkung bei verschiedenen Krankheiten.
Heute finden vor allem die Blätter und die Wurzel der Große Brennnessel (Urtica dioica) medizinische Verwendung. Extrakte aus ihren Wurzeln werden genutzt, um Beschwerden beim Wasserlassen bei einer altersbedingten, gutartigen Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostata) zu lindern.
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