In der Regel beginnt die Wirkung bereits in der zweiten bis dritten Behandlungswoche, die Stabilisierung des Befindens beginnt und erste Besserungen sind spürbar. Bereits nach vier bis sechs Wochen fühlt man sich meist schon deutlich besser. Die Wartezeit bis zum Eintritt einer spürbaren Besserung ist bei Neuroplant® AKTIV und chemischen Medikamenten ähnlich. Die Verstimmungssymptome – von Unruhe bis Nervosität, von Bedrücktheit bis Schlafstörungen, von Angst bis Erschöpfung – beruhen letztlich auf einer Störung im biologischen Gleichgewicht der Nervenzellen im Gehirn. Die Wiederherstellung dieses Gleichgewichts ist das Ziel der Behandlung und es dauert mehrere Wochen, bis dieser Zustand erreicht ist.
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Die Wirksamkeit von Neuroplant® AKTIV tritt in der Regel nach zwei bis drei Wochen ein. Danach folgt eine mehrwöchige Phase der kontinuierlichen Besserung. Nach weitestgehender Rückbildung der Symptome soll die Behandlung mindestens vier, besser sechs bis neun Monate fortgeführt werden, sonst drohen Rückfälle. Dies gilt für jede antidepressive Behandlung, auch für chemische Antidepressiva.
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Am besten nehmen Sie die Neuroplant®-Tablette morgens ein, da vergisst man es am seltensten. Die Einnahme kann mit, vor oder nach der Mahlzeit erfolgen. Schlucken Sie Neuroplant® AKTIV mit ausreichend Flüssigkeit herunter, am besten mit einem Glas Wasser.
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Eindeutig ja: Eine Filmtablette Neuroplant® AKTIV pro Tag reicht aus, um die depressive Verstimmung bei über 70% der Betroffenen nachhaltig zu bessern.
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Eine höhere Dosierung von Neuroplant® AKTIV ist nicht notwendig. Denn für das Johanniskraut-Präparat von Dr. Willmar Schwabe Arzneimittel ist eine Wirkung bei leichten bis mittelschweren Depressionen erkennbar. Neuroplant® AKTIV ist bei leichten Verstimmungen angezeigt. Bei mittelschweren Depressionen sollte der Arzt um Rat gefragt werden. Bei sehr schweren Depressionen eignen sich in der Regel chemisch-synthetische Arzneimittel.
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Ja, man kann durch das Teilen der Filmtablette die Dosierung von Neuroplant® AKTIV über den Tag verteilen. Wenn Sie einmal unter Magenbeschwerden leiden, reicht es oft aus, die Dosierung auf je eine halbe Tablette morgens und abends zu verteilen.
Wenn Sie eine Einnahme von Neuroplant® AKTIV vergessen haben, sollten Sie das Johanniskraut-Präparat weiter vorschriftsmäßig einnehmen und die Dosierung nicht ohne ärztliche Anweisung verändern. Wenn Sie beispielsweise Ihre morgendliche Einnahme von Neuroplant® AKTIV vergessen haben, dann können Sie die Tablette auch noch im Verlauf des Tages einnehmen. Fällt Ihnen aber erst am nächsten Tag auf, dass Sie Neuroplant® AKTIV vergessen haben, dann sollten Sie die Einnahme nicht nachholen.
Sie dürfen Johanniskraut-Extrakte nicht einnehmen:
Neuroplant® AKTIV enthält einen Spezialextrakt aus Johanniskraut in hoch dosierter Form. Das pflanzliche Präparat wird gegen leichte depressive Verstimmungen eingesetzt. Die Ursache depressiver Verstimmungen liegt in einem biologischen Ungleichgewicht in den Nervenzellen des Gehirns. Bestimmte Botenstoffe (Neurotransmitter), die für die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen notwendig sind, finden sich bei depressiven Verstimmungen in zu geringer Menge oder nicht im Gleichgewicht.
Und genau da setzt Neuroplant® AKTIV ein: Der Johanniskraut-Extrakt wirkt auf die Botenstoffe Serotonin, Dopamin und Noradrenalin. Der Wirkstoff Hyperforin im Johanniskraut hemmt die Rücknahme dieser Neurotransmitter, damit sie im Raum zwischen den Nervenzellen, dem synaptischen Spalt, weiterhin zur Verfügung stehen. Dies verbessert die Signalübertragung der Nervenzellen und hilft Ihnen dabei, Ihr inneres Gleichgewicht wieder herzustellen.
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Hyperforin, ein Hauptinhaltsstoff von Neuroplant® AKTIV, wirkt über sog. Natrium-Kanäle der Nervenzelle. Er führt dazu, dass die Botenstoffe (Neurotransmitter) Serotonin, Dopamin und Noradrenalin im Raum zwischen den Nervenzellen, dem synaptischen Spalt, in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Dies verbessert die Signalübertragung der Nervenzellen und hilft Ihnen dabei, Ihr inneres Gleichgewicht wiederherzustellen.
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Das hat man lange gedacht. Nach heutigem Wissensstand ist Hypericin - ein weiterer Inhaltsstoff von Neuroplant® AKTIV - nur in solchen Konzentrationen pharmakologisch aktiv, die beim Menschen nicht erreicht werden. Dies ist bei Hyperforin anders: Hyperforin ist bereits in Konzentrationen aktiv, die therapeutisch beim Menschen vorliegen.
Selten (weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten) kann es nach der Einnahme von Neuroplant® AKTIV zu Magen-Darm-Beschwerden kommen. Dann können Sie entweder die Einnahme auf einen Zeitpunkt nach den Mahlzeiten verschieben oder Sie teilen die Filmtablette und vermindern so die Einzeldosierung. Eine andere, sehr seltene (1 oder weniger von 10.000 Behandelten einschließlich Einzelfälle) Nebenwirkung ist die Sonnenlicht-Empfindlichkeit. Im Frühling, Herbst und Winter tritt dieses Phänomen in unseren Breiten praktisch gar nicht auf.
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Unter der Einnahme von Neuroplant® AKTIV sollten Sie sich stärkerer Sonnenbestrahlung nicht ungeschützt über längere Zeit aussetzen. Dieser Hinweis gilt für die Einnahme von Johanniskraut-Extrakt allgemein, auch wenn für Neuroplant® AKTIV hierzu keine nachteiligen Erfahrungen vorliegen. Da nur wenige Menschen (1 oder weniger von 10.000 Behandelten einschließlich Einzelfälle) eine relevante Lichtempfindlichkeit überhaupt entwickeln, darf man Neuroplant® AKTIV auch in den wärmeren Jahreszeiten einnehmen – man soll es sogar, damit keine Rückfälle eintreten.
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Nein. Es ist sogar ein Nachteil, weil die Behandlung ja langfristig ausgerichtet ist. Eine erhöhte Sonnenlicht-Empfindlichkeit der Augen oder Haut tritt sehr selten auf. Hier muss man entscheiden, was Vorrang hat: Die Behandlung der depressiven Verstimmung oder sich der Sonne auszusetzen. Nach dem Absetzen von Neuroplant® AKTIV verschwindet die Sonnenlicht-Empfindlichkeit in ein paar Tagen.
Da nur wenige Menschen (1 oder weniger von 10.000 Behandelten einschließlich Einzelfälle) eine relevante Lichtempfindlichkeit überhaupt entwickeln, darf man Neuroplant® AKTIV auch im Sommer einnehmen – man soll es sogar, damit keine Rückfälle eintreten.
Die Lichtempfindlichkeit ist ein Resultat des Hypericin-Gehalts. Auch aus diesem Grund ist in Neuroplant® AKTIV sehr wenig Hypericin enthalten.
Weitere Informationen unter Verträglichkeit
Johanniskraut-Präparate wie Neuroplant® AKTIV können die Verstoffwechselung verschiedener Arzneimittel beeinflussen. Das bedeutet, dass diese bei gleichzeitiger Einnahme von Neuroplant® AKTIV vermindert und/oder verkürzt wirken.
Johanniskraut-Präparate sollten nicht eingenommen werden:
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen – ggf. muss die Dosierung angepasst werden:
Weitere Informationen unter Verträglichkeit
Im Beipackzettel finden Sie einen Hinweis auf mögliche Beeinträchtigungen durch Johanniskraut-Extrakt auf den Empfängnisschutz mit der "Anti-Baby-Pille". Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, nicht schwanger zu werden, sollten Sie bei Einnahme von Johanniskraut-Präparate zusätzlich zur Anti-Baby-Pille mit einer weiteren Methode verhüten.
Ausreichende Erfahrungen über die Anwendung von Johanniskraut-Extrakten während Schwangerschaft und Stillzeit liegen nicht vor. Aus allgemeinen Sicherheitserwägungen sollte deshalb die Anwendung von Neuroplant® AKTIV während der Schwangerschaft sowie in der Stillzeit unterbleiben.
Zur Anwendung von Johanniskraut-Extrakten wie Neuroplant® AKTIV bei Kindern und Heranwachsenden unter 18 Jahren liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Sprechen Sie hierüber mit Ihrem Arzt!
Neuroplant® AKTIV ist ein sehr gut verträgliches Arzneimittel. Überdosierungs-Erscheinungen sind bisher nicht bekannt geworden. Nach Einnahme massiver Überdosen sollte die Haut wegen möglicher erhöhter Lichtempfindlichkeit vor Sonnenlicht und UV-Bestrahlung für die Dauer einer Woche geschützt werden.
Weitere Informationen unter Verträglichkeit
Neuroplant® AKTIV wird zur Behandlung von leichten seelischen Verstimmungen empfohlen.
Der entscheidende Vorteil von Neuroplant® AKTIV ist die Einfachheit der Dosierung: Durch den besonderen Johanniskraut-Spezialextrakt WS® 5570 genügt eine Filmtablette am Tag mit 600 mg Extrakt.
Mit Neuroplant® AKTIV fühlen Sie sich gelassener, entspannter und haben mehr vom Leben.
Neuroplant® AKTIV…
Es gibt erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Johanniskraut-Präparaten. Neuroplant® AKTIV hat, verglichen mit vielen anderen Arzneimitteln gegen depressive Verstimmungen, eindeutige Vorteile hinsichtlich:
Das Verfallsdatum des Medikaments ist auf der Faltschachtel und der Blister-Packung aufgedruckt. Verwenden Sie Neuroplant® AKTIV nicht mehr nach Überschreiten dieses Datums. Durch eine Langzeituntersuchung wurde sichergestellt, dass Neuroplant® AKTIV mindestens 2,5 Jahre lang haltbar und gleichermaßen wirksam ist. Danach ist die Wirksamkeit nicht mehr garantiert.
Nein. Auf dem Beipackzettel finden Sie zwar den Hinweis „Auszugsmittel: Methanol (80%)“, das bedeutet aber nur, dass dieses Auszugsmittel für die Herstellung des Johanniskraut-Extrakts verwendet wurde. Da der Extrakt danach weiterverarbeitet wird, ist in Neuroplant® AKTIV selbst kein Alkohol vorhanden.
Weitere Informationen unter Herstellung und Qualität
Das Heilmittelwerbegesetz verbietet es, außerhalb der Fachkreise (Ärzte, Apotheker), mit dem Hinweis auf die nachgewiesene Wirksamkeit eines Präparates und dem Hinweis auf durchgeführte klinische Studien zu informieren. Dies bedauern wir außerordentlich, da der Verbraucher damit nur schwer zwischen Präparaten mit anerkannten Wirksamkeitsnachweisen (z.B. Studien) und Mitteln, die nur aufgrund traditioneller Anwendung verwendet werden dürfen, unterscheiden kann.
Leider nein. Aus arzneimittelrechtlichen Gründen ist es Pharmaunternehmen nicht gestattet, apothekenpflichtige Arzneimittel direkt an Endverbraucher abzugeben. Sie können Neuroplant® AKTIV nur in der Apotheke kaufen.