So leben Sie herzgesund

Herzgesunde Ernährung ist das A und O



Herzgesunde Ernährung ist das A und O

Ein gutes Essen im italienischen Restaurant: ein italienischer Salat als Vorspeise und ein köstliches Gericht mit Meeresfischen und dazu ein Glas guter Rotwein - wie klingt das? Ein solcher Genuss ist gut für die Seele und gleichzeitig die reinste Herzdiät. Man spricht von der so genannten Mittelmeer-Diät mit viel Gemüse und Obst, viel Salat, viel Meeresfisch. Denn in den Mittelmeer- Ländern, in denen sich die Menschen so ernähren und pflanzliches Öl statt tierischer Fette verwenden, treten viel weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf als bei uns.

Weitere Tipps: Essen Sie mehrere kleine, leichte Portionen am Tag und vermeiden Sie tierische Fette und zu viel Salz. Belassen Sie es auch auf jeden Fall bei dem einen Glas Rotwein und meiden Sie übermäßigen Alkoholkonsum. Aufs Rauchen sollten Sie komplett verzichten, denn das ist so ziemlich das Schlimmste, was Sie Ihrem Herzen antun können. Tabak verschlechtert die Durchblutung in Ihrem Herzen, erhöht Ihren Blutdruck und die Gefahr von Herzinfarkt und Co. 

Nehmen Sie ab – aber langsam!



Jedes Kilo zuviel belastet Ihr Herz

Falls Sie ein paar Kilo zu viel wiegen, sollten Sie langsam, aber konsequent Ihr Gewicht reduzieren. Vor allem Fettpölsterchen am Bauch sind gefährlich fürs Herz und andere Erkrankungen. Am besten, Sie stellen Ihre Ernährung um und sorgen für leichte, aber regelmäßige Bewegung. Aber Achtung: Alle Extreme sind Gift für ein krankes Herz! Experimentieren Sie auf keinen Fall mit Nulldiät und plötzlichem „Gewalt-Training“. Langsam, aber stetig, ist die richtige Devise – vor allem, falls Ihr Herz schon geschwächt ist.

Heute verwendet man für die Beurteilung des Normalgewichtes den BMI (Body-Mass-Index). Der BMI wird berechnet aus Ihrem Körpergewicht im Verhältnis zu Ihrer Größe. Der optimale BMI hängt von Ihrem Alter und Ihrem Geschlecht ab, im Allgemeinen gilt:

BMI = Gewicht (in kg)/ Größe x Größe (in m)
 

Beispiel: Wenn jemand 1,72 m groß ist und 74 kg wiegt, hat er einen BMI von 25 (Rechnung = 74 : (1,72 x 1,72) = 74 : 2,96 = 25,0).

Das ist gerade noch Normalgewicht.


  BMI Frauen
 
BMI Männer
 
Untergewicht  unter 19
 
unter 20
 
Normalgewicht 19-24
 
 20-25
Übergewicht 25-30
 
 26-30
Adipositas über 30
 
 über 30
 

 

Ziehen Sie die Stress-Bremse



Im Stress? Das Dilemma unserer Zeit

Viele Menschen spüren es buchstäblich am eigenen Leib: Das moderne Leben ist schneller und hektischer geworden. Anforderungen im Beruf ändern sich und können Unsicherheit erzeugen. Manche Menschen fragen sich, ob sie den steigenden Belastungen auch in Zukunft gewachsen sein werden. Auch Freizeit und Urlaub werden oft regelrecht „durchgeplant“. Die für die Herzgesundheit so wichtigen Mußestunden kommen dabei zu kurz.

Wer sich dauerhaft gestresst fühlt, belastet sein Herz. Stresshormone im Blut lösen nämlich eine Reihe von Reaktionen aus, die auf Dauer Arterienverkalkung und Herz-Kreislauf-Probleme begünstigen. Dazu gehören Herzrasen, erhöhter Blutdruck, Herzstolpern und auch Schlafstörungen. Deshalb: Ziehen Sie die Stress-Bremse! Schon kleine Ruhe-Inseln im Alltag werden Sie spürbar entlasten und unterstützen die Herzgesundheit.

Tipps:
Achten Sie doch einmal ganz bewusst darauf, wenn Sie das nächste Mal gestresst von Job oder Familie in Hektik verfallen – und halten Sie kurz inne. Abschalten und ein paar Minuten tief durchatmen, aus dem Fenster schauen oder eine Entspannungsübung machen (eine Entspannungsübung finden Sie z.B. hier). Egal, welche Technik für Sie am besten wirkt, so können Sie den Kreis aus Anspannung und Überlastung durchbrechen.


Fahrradfahren ist gut für Ihr Herz



Bewegung bringt Ihr Herz in Schwung

Auch wenn Ihr Herz bereits geschwächt ist, können Sie es stärken! Die Regel für Ihr geschwächtes Herz lautet: Täglich fordern, nie überfordern! Täglich eine Stunde spazieren gehen, walken, schwimmen oder Rad fahren, aber auch Gymnastik, sind ein ideales Training für Ihr Herz. Wenn Sie merken, dass eine Anstrengung Ihrem Herzen nicht bekommt, sollten Sie sofort aufhören. Stecken Sie sich realistische Ziele. Unterteilen Sie die Steigerung Ihrer körperlichen Leistung in kleine Etappenziele und schreiben Sie diese Ziele auf, am besten in einen Kalender.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihre „sportlichen Ambitionen“. Er kann Ihnen wertvolle Adressen von örtlichen Herzsportgruppen empfehlen. Sie können sich aber zum Beispiel auch bei der Deutschen Herzhilfe, der Deutschen Herzstiftung oder dem Deutschen Turner-Bund danach erkundigen.

Wenn Sie sich bisher eher aufraffen mussten, um aktiv zu sein – testen Sie unser Herztraining unter www.herzkraft.de und Sie können bald wieder spüren, wie Energie und Tatendrang zurückkommen und Ihre Lebenslust wächst.


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