Biologische Grundlagen: Gehirn und Nervenzellen

So ist unser Gehirn aufgebaut

Das Gehirn lässt sich ganz grob in drei Bereiche unterteilen: Stammhirn, Kleinhirn und Großhirn.


Das Stammhirn steuert unsere Körperfunktionen, wie beispielsweise Atmung, Herztätigkeit, Kreislauf und Reflexe. Das Kleinhirn lässt unsere Muskeln zielgerichtete Bewegungen ausführen und sorgt für den aufrechten Gang. Der Sitz der Gefühle und Wahrnehmungen, des Denkens und des Willens ist das Großhirn.

Rund 100 Milliarden Nervenzellen kommunizieren im menschlichen Gehirn über Botenstoffe miteinander. Bei einer depressiven Verstimmung besteht ein biologisches Ungleichgewicht in den Nervenzellen. Es mangelt an Botenstoffen wie Noradrenalin, Serotonin und Dopamin, die für die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen notwendig sind. Mittel gegen depressive Verstimmungen, so auch pflanzliche wie Neuroplant® AKTIV von Dr. Willmar Schwabe Arzneimittel, wirken auf die Regulation dieser Botenstoffe im Gehirn.


Wie funktionieren Nervenzellen?


Wir Menschen besitzen rund 100 Milliarden Nervenzellen. Wie ist eine solche Nervenzelle aufgebaut, und wie funktioniert die Signalübertragung?

Eine typische Nervenzelle (Neuron) besteht aus:


·          den Dendriten
·          dem Zellkörper
·          dem Axon (Nervenfortsatz)
 



Aufbau einer typischen Nervenzelle


Der Zellkörper enthält den Zellkern, der die Erbsubstanz in sich trägt. Zudem finden hier die Stoffwechselprozesse der Zelle statt. Die Dendriten sind gewissermaßen die „Antennen" der Nervenzelle, mit denen sie Signale von anderen Nervenzellen empfängt. Diese Informationen werden an den Dendriten und am Zellkörper verarbeitet und über das Axon (Nervenfortsatz) zu anderen Nervenzellen oder zu Muskelzellen weitergeleitet. Ein solcher Nervenfortsatz kann wenige Millimeter bis zu über einen ganzen Meter lang sein. Gebündelt bilden viele dieser Axone zusammen einen Nerv.


Die Kontaktstelle zwischen zwei Nervenzellen oder zwischen einer Nerven- und einer Muskelzelle nennt man Synapse. Die beiden Zellen treffen dort allerdings nicht direkt aufeinander, sondern sind durch einen schmalen Spalt, den synaptischen Spalt, voneinander getrennt. Hier agieren die Neurotransmitter (Botenstoffe). Sie werden bei Bedarf aus den Nervenenden in den synaptischen Spalt abgegeben und leiten so das Nervensignal an die nächste Nervenzelle weiter. Bei Depressionen mangelt es in bestimmten Gehirnbereichen vor allem an den Neurotransmittern Serotonin, Dopamin und Noradrenalin.

Lesen Sie hier weiter:

Was kann Depressionen auslösen?

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