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Körper und Seele – ein wichtiges Gleichgewicht

Unsere Gefühle sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Sie helfen uns, Erfahrungen und Erlebnisse einzuordnen. Zeiten voller Zuversicht und Lebensenergie wechseln sich ab mit Zeiten, in denen man mit sich selbst nicht im Reinen ist.

Man fühlt sich niedergeschlagen, unzufrieden und sehnt sich nach den Tagen, an denen man voller Energie und Tatkraft die anstehenden Aufgaben bewältigt und echte Lebensfreude verspürt hat. Doch ohne Freude keine Trauer, ohne Energie keine Kraftlosigkeit. Das Erleben beider Gefühlswelten gehört zusammen. Deswegen ist es auch ganz natürlich, dass wir nicht in jeder Situation gut gelaunt und fröhlich sind.

Es ist allerdings an der Zeit zu handeln, wenn Nervosität und Gereiztheit, Niedergeschlagenheit, Erschöpfung, Lustlosigkeit zum täglichen Begleiter werden. Gefühlsschwankungen sind also ein natürlicher Bestandteil unseres Lebens. Jedoch können wir nicht jede Lebenssituation mit einer Gefühlsäußerung beantworten. Lebensabschnitte mit zu viel Stress, Überlastung am Arbeitsplatz oder privaten Problemen können ein Stimmungstief auslösen. Halten Belastungen und äußere Rahmenbedingungen über längere Zeiträume an oder fürchtet man auch in einem Stimmungshoch schon das nächste Tief, besteht die Möglichkeit, dass sich eine depressive Verstimmung entwickelt hat.

Wenn wir besonderen Belastungen ausgesetzt sind, wie etwa andauerndem Stress, kann sich das psychisch und körperlich niederschlagen. Auch Erkrankungen, wie z.B: Schilddrüsenfunktionsstörungen oder die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren können sich auf unsere seelisches Gleichgewicht auswirken.